
Heike und Sebastian Sonnleitner und der Neuzugang Torsten Groh
Zum Saisonabschluss gaben die Fürstenzeller Triathleten noch einmal alles und erzielten ausgezeichnete Ergebnisse. Zunächst stand der 27.Sparkassen Sprinttriathlon in Landau/Isar auf dem Programm,bei dem auch bereits die Jüngsten Triathlonluft schnuppern konnten.
Sebastian Sonnleitner erreichte bei seinem ersten Triathlonstart nach 50 m Schwimmen,2,1 km Radfahren und 400 m Laufen in seiner Jahrgangsklasse 2002 den hervorragenden 2. Platz und konnte stolz einen Pokal mit nach Hause nehmen. 176 Sportler gingen bei optimalem Wettkampfwetter über die Sprintdistanz an den Start. Hier mussten 400m im Landauer Freibad,20 km auf der technisch anspruchsvollen Radstrecke und 5 km Laufen entlang der Isar bewältigt werden.
Torsten Groh,der als neues Mitglied seit kurzem die Triathlonabteilung des FC Fürstenzell verstärkt, erreichte bei seinem 3. Triathlon nach 1:13,27 Stunden den guten 7. Platz in seiner AK M30. Für den Höhepunkt aus Fürstenzeller Sicht sorgte Heike Sonnleitner mit ihrem überlegenen Sieg in der AK W35 nach 1:12,28 Stunden. Dies bedeute für sie zugleich den 2. Gesamtrang von 28 Teilnehmerinnen hinter der Tagessiegerin Anita Weber (SVS Straubing,1:06,49 Stunden). Bei den Männern gewann Bastian Nuhn vom SSF-Bonn Triathlon,der als einziger mit 00:59,12 Stunden unter einer Stunde blieb.
Thomas Sonnleitner finisht innerhalb von vier Wochen seinen 2. Ironman in Regensburg unter erschwerten Bedingungen
Um 7 Uhr war es soweit:2000 Triathleten bringen den Guggenberger See bei Neutraubling mit der ersten Einheit des Tages über 3,8 km Schwimmen zum Brodeln. Der Start der Premiere von Regensburg war erfolgt und Thomas Sonnleitner war mittendrin dabei. Nur vier Wochen nach seinem Start beim Ironman in Klagenfurt / Österreich wollte er diese Distanz noch mal in Angriff nehmen mit dem Ziel ebenfalls wie in Klagenfurt unter 12 Stunden zu finishen. Doch bereits nach 500m stand dieses Vorhaben auf der Kippe. Durch einen Brustbeinschlag eines anderen Athleten erlitt er einen Einriss des Rippenknorpels und zwang ihn fast zum Aufgeben. Er kämpfte jedoch weiter und wechselte nach 1:13,52 Stunden auf die anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Radstrecke durch den Landkreis Regensburg,die er nach 180 km und 5:49,34 Stunden bewältigte. Die anschließende Marathonstrecke über 42,195 km,die in vier Runden durch die Regensburger Altstadt und entlang der Donau führte,konnte Thomas Sonnleitner trotz der Rippenverletzung,aufgrund der gigantischen Stimmung durch das äußerst begeisterte Publikum meistern. Nach 12:01,34 Stunden erreichte er bedingt durch die Umstände mehr als zufrieden und äußerst glücklich als 178. in seiner AK M35 (Gesamtrang 867.) das Ziel.
Nach 8:13:37 Stunden gewann Faris Al-Sultan (München) die Premiere des Ironman Regensburg und feiert somit den vierten Ironman-Sieg seiner Karriere.
Die Konkurrenz der Damen entschied die Lokalmatadorin Sonja Tajsich nach 9:09:46 Stunden für sich.